Die Erfahrungen einer Seelenheilerin

von Sabine Sophia Seraphina

In vielen Bücher über die Heilung des grobstofflichen und der feinstofflichen Körper lese ich, zumeist in der Einleitung, dass es das Ziel der Heilung sei, mit der göttlichen Seele wieder in Einklang zu kommen, mit ihr in einer Einheit zu sein.

Des Weiteren heißt es, dass die Seele strahlend, weise und fürsorglich sei.

Meine Erfahrungen als Seelenheilerin haben mir ganz andere Seiten dieser Seele gezeigt. Oftmals habe ich sie als erschrocken wahrgenommen, weil sie die Ereignisse im Alltag nicht verstehen konnte.

Manchmal sah ich die Seele als ziemlich zerrüttet, sie sah fast aus wie ein zerfleddertes Handtuch, dass durch zu viele zerstörerische Einflüsse Schaden genommen hatte. Im Rahmen der Heilbehandlungen wurde dieses zerrüttete Seelentuch wieder etwas stabiler, gewann an Farbe und Struktur. Zu einem späteren Zeitpunkt dann konnte ich die persönliche Seelensignatur erkennen, die sich langsam wieder herausbildete, weil es genügend Seelensubstanz gab, um sichtbar zu sein.

Einmal habe ich erlebt, dass die Seele sich eingemauert hatte und nur ein kleines Guckloch freigelassen hatte, durch das sie mit der Außenwelt kommunizieren konnte. Trotz intensiver Heilungsarbeit war sie nicht bereit, ihr selbst gewähltes Gefängnis zu verlassen.

Bei jungen Seelen, die noch nicht allzu viele Inkarnationen im Körper absolviert haben, handelt es sich manchmal um schüchterne Wesen, die sich scheuen, eine Entscheidung zu treffen, um sich nicht allzu früh auf einen Weg festzulegen. Das ist dann auch oftmals das Problem des dazu gehörenden Menschen, der sich nicht für etwas entscheiden kann.

Die etwas älteren Seelen tragen manchmal schwer an früheren Erfahrungen, bei denen sie Leid und Schmerz erfahren mussten. Sie hatten nicht die Möglichkeit gefunden, sich von diesen destruktiven Erfahrungen zu reinigen oder zu heilen.

Wenn der Mensch und die geheilte Seele in Einklang miteinander schwingen, so ist das ein wunderschönes Bild. Das Seelengewebe durchzieht den grobstofflichen Körper mit Farbe und Leichtigkeit. Der Mensch fühlt sich angenommen und nicht mehr so allein gelassen. In der Kommunikation zwischen dem Menschen und seiner Seele gibt es viele beglückende Momente, die dazu beitragen, dass der Mensch sich in seinem Körper und in seinem Leben wohl fühlt, weil er verstanden hat, dass er in Einklang mit seiner Seele handelt und wirkt.

Manchmal ist es so, dass der Mensch sich gern spirituell weiter entwickeln möchte und dazu vielfältige Anstrengungen unternimmt. Doch die Seele hat erstaunlicher Weise kein Interesse daran, diese spirituellen Entwicklung mit zu tragen. Sie blockiert die Versuche des Menschen, sich dem Licht und der Liebe zu öffnen. Dann laufen die Bestrebungen des Menschen in die Leere, was natürlich zu Frustration und Unverständnis führt.

Zeitweise ist es genau umgekehrt: die Seele möchte sich weiterentwickeln und sucht nach einer Möglichkeit, darüber mit ihrem Menschen in Kontakt zu kommen. Doch der Mensch verweigert das Öffnen der inneren Tür, vielleicht weil er sich nicht vorstellen kann, dass daraus etwas Sinnvolles entstehen wird. Manchmal ist auch das Ego so stark, dass es die zarte Seelenstimme einfach übertönt und mit allen Mitteln gegen diese Verbindung steuert. Daraus entsteht dann auch kein wirklich glückliches Leben, so wie es eigentlich vorgesehen war.

Oftmals erlebe ich, dass die Seele sich außerhalb des Körpers aufhält. Sie ist nicht fest mit dem grobstofflichen Körper des Menschen verbunden und schwebt entweder über seinem Kopf oder an seiner linken Seite mit dem Menschen durch den Alltag.

In der Kindheit werden die Synapsen gebildet, die dazu beitragen, dass die Seele die Möglichkeit erhält, sich im Körper des kleinen Kindes zu verankern. Die Voraussetzungen dafür sind Liebe, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Sicherheit durch die Eltern.

Wenn es an diesen Komponenten fehlt, hat die Seele nur die Möglichkeit, sich außerhalb des Menschen aufzuhalten. Der Kontakt ist gestört oder stark eingeschränkt. Für den Menschen bedeutet das, in einem ständigen Gefühl des Alleinseins zu leben, ohne eine eigene Führung zu sein. Daraus entwickeln sich dann Menschen, die keine eigene Meinung haben, sich überall anpassen und dem Mainstream folgen.

Manchmal habe ich Seelen gesehen, die schwer verletzt waren, weil sie den Angriffen der Dunkelmächte schutzlos ausgeliefert waren. Sie haben sich dann verschanzt und versteckt, um vor Angriffen sicher zu sein.

Die Liebe und Gnade der Göttlichen Mutter und des Göttlichen Vaters sind in der Lage, diese Verletzungen zu heilen, die Seele und den Menschen wieder in eine Einheit zurück zu führen.

Als materielle Hilfsmittel empfehle ich oftmals das Balance-Öl von Aura Soma oder die Bachblüten oder Spagyrik. Damit können ansatzweise erste Hilfestellungen zur Genesung und Gesundung gelingen.

Für die Beantwortung weiterer Fragen stehe ich gern zur Verfügung:

infos(at)mahatma-netzwerk.de

Kristina Hazler

arbeitet als BewusstseinsCoach in Österreich. Ihre Texte passen oftmals zu den von mir veröffentlichten Channelings aus der geistigen Welt. Deshalb habe ich mich entschieden, für sie eine eigenen Rubrik einzurichten, um ihre Texte den LeserInnen meiner Website ebenfalls zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe, dass diese Texte ein noch größeres Verständnis der Zusammenhänge, in denen wir uns bewegen, ermöglichen.

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